550. Geburtstag der Pfarrkirche Oberdorfen

Kein Geringerer als Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger war am 22. April nach Oberdorfen gekommen, um mit der Pfarrgemeinde den 550. Geburtstag und auch das Patrozinium ihrer Pfarrkirche St. Georg zu feiern. Zahlreiche weitere Ehrengäste waren der Einladung gefolgt, so stellv. Landrat Schwimmer, Bürgermeister Grundner, die Altbürgermeister Simmerl und Sterr, 2. Bürgermeister Drobilitsch, mehrere Stadträte, Geistl. Rat Wieser, Pfarrer Mühlbauer, Taufkirchens Pfarrerin Schumacher, Schwester Oberin vom Schwesternheim Dorfen mit drei Mitschwestern, Pater Prior von Kloster Algasing, Prädikant Jörg Berner und Vertreter der Heimatgeschichts- und Kulturvereine der Umgebung sowie Fahnenabordnungen fast aller Ortsvereine.
Am Ende des Festgottesdienstes stellte Franz Streibl noch die von ihm kuratierte und zusammen mit Herbert Moser ausgearbeitete Jubiläumsausstellung vor, die im Erdgeschoss des Pfarrer-Gammel-Hauses aufgebaut ist. Anschließend dankte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Thorsten Berner dem Bischof und allen Mitwirkenden, die zum Gelingen des Festgottesdienstes beigetragen haben, insbesondere, den Chören, Bläsern und dem Organiste, sowie den Verantwortlichen und Helfern der Ausstellung, die neben der Pfarrkirche auch den Pfarrhof und die Pfarreigeschichte inkl. der Filialkirchen und Kapellen thematisiert. Außerdem stellte er den neuen Kirchenführer vor, den Wolfgang Lanzinger mit Unterstützung durch Christine Fischbacher erarbeitet hat, und überreichte Bischof Haßlberger das erste Exemplar. Und er lud alle Gottesdienstbesucher herzlich zum Stehempfang im Pfarrsaal ein. Auch Pfarrer Janusz Gadek schloss sich den Dankesworten an. Beim Auszug nahm sich Bischof Haßlberger noch viel Zeit, um alle anwesenden Kinder zu segnen. Und er besichtigte auch noch interessiert die Ausstellung und unterhielt sich mit vielen Gästen. Der Pfarrgemeinderat hatte zusammen mit den Ministranten zur Feier des Tages ein attraktives Buffet vorbereitet.
Die Ausstellung im Pfarrer-Gammel-Haus ist noch am Sonntag, 29. April, von 10 bis 12 Uhr sowie von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Dabei kann auch der neue Kirchenführer erworben werden. Das Heimatmuseum Dorfen muss am 29. April geschlossen bleiben.

 

Posted in Allgemein | Kommentare deaktiviert für 550. Geburtstag der Pfarrkirche Oberdorfen

350 Jahre Antoniuskirche Zeilhofen

Die Aufnahme 350 Jahre Antoniuskirche Zeilhofen Eröffnungsfeier

beinhaltet die gesamte Eröffnungsfeier in der St. Antoniuskirche.
Aus dieser Aufnahme wurde der Festvortrag 350 Jahre Antoniuskirche Zeilhofen Festvortrag geschnitten:

Posted in Allgemein | Kommentare deaktiviert für 350 Jahre Antoniuskirche Zeilhofen

Stadtansichten: Rathausplatz

Posted in Allgemein | Kommentare deaktiviert für Stadtansichten: Rathausplatz

Historisches: alte Urkunden, Kupferstiche, alte Ortsansichten

Posted in Allgemein | Kommentare deaktiviert für Historisches: alte Urkunden, Kupferstiche, alte Ortsansichten

Mesolithische Fundstelle auf dem Höning

Bereits vor Jahren von Karl Engelmann, dem leider verstorbenen, damaligen Vorsitzenden des Historischen Kreises Dorfen entdeckt, wurde die ca. 3 km östlich von Dorfen gelegene Fundstelle bei Eppenhöning, vom Kreisarchäologen des Landkreises Landshut, Dr. Thomas Richter, im Rahmen seiner Dissertation bearbeitet.

Höhenrücken „Höning“ von Westen mit Eppenhöning

Als Mesolithikum oder Mittelsteinzeit bezeichnet man die letzte Epoche der Jäger und Sammler zwischen dem Ende der letzten Eiszeit um 10000 v. Chr. und dem Beginn der sesshaften Lebensweise in Mitteleuropa um 5500 v. Chr. Die archäologischen Hinterlassenschaften dieser Zeit in Süddeutschland sind sehr kleine Steingeräte, die sogenannten Mikrolithen. Sie hatten meist eine geometrische Grundform und dienten als Einsatz für Pfeile.
Auf dem „Höning“ genannten Höhenrücken zwischen Isen und Goldach las der der Sammler Karl Engelmann etwa 20 Steinartefakte auf, die anhand ihrer Form, vor allem aber aufgrund einer charakteristischen Pfeilspitze – einer endretuschierten Mikrospitze – in die frühe Mittelsteinzeit zwischen 10000 und 7000 v. Chr. datiert werden können.
Die Jäger und Sammler der Mittelsteinzeit ernährten sich von Wild, das sie im Umkreis ihres Lagerplatzes erlegen konnten. Daneben standen aufgesammelte Früchte, Beeren und Nüsse auf dem Speiseplan. Um immer wieder ungestörte Jagdgebiete zu erschließen, fand mehrmals im Jahr eine Verlegung der Lagerplätze statt. Bei der Wahl des Lagerplatzes spielten die Nähe zu den Nahrungsquellen, gute Jagdmöglichkeiten, aber auch das Vorhandensein von Wasser in Form von Quellen, Bächen oder Flüssen eine wichtige Rolle.
Die Lage der Fundstelle auf dem Höning ist daher typisch für einen Lagerplatz der mittleren Steinzeit. Rund 40 Meter oberhalb der Isen bot der Höhenrücken optimale Jagdmöglichkeiten in den niedriger gelegenen, sumpfigen und licht bewachsenen Tälern der Flüsse. Noch heute entspringen am Höning mehrere Quellen.
Anhand der gefundenen Artefakte ist es möglich die Aktivitäten im Lagerplatz zu rekonstruieren. Ein Mikrolith diente als Pfeilkopf. Für die Bearbeitung von Fell, Leder und Holz benutzte man Kratzer und Schaber. Eine Klinge mit Gebrauchsretuschen fand Verwendung als Messer. Das bisher auf dem Höning gefundene Material erweckt den Eindruck, dass es sich um einen kurzzeitig belegten Lagerplatz gehandelt haben muss. Zudem zeigen die gesammelten Steinartefakte, dass eine Produktion neuer Geräte vor Ort nur in in sehr geringem Umfang stattgefunden hat. Vermutlich hielt sich die Gruppe nur wenige Tage an dieser Stelle auf, um zu jagen. Feuerstein war damals das wichtigste Material zur Produktion von Werkzeugen und Geräten.
Trotz dieser Bedeutung gab es in der Alt- und Mittelsteinzeit keinen Handel mit Feuerstein. Der mittelsteinzeitliche Mensch wusste innerhalb des von ihm jährlich durchzogenen Territoriums sehr gut, wo er Gesteinsrohmaterialien finden konnte, aus denen sich Werkzeuge herstellen ließen. Er füllte im Rahmen seiner sonstigen Aktivitäten, wie Jagd und Sammeln, immer wieder seinen Vorrat an Feuerstein auf. Die Artefakte am Höning wurden mehrheitlich aus Gesteinen hergestellt, die sich in den Schottern der angrenzenden Flüsse fanden. Nur bei wenigen Stücken kommt das Rohmaterial aus weiterer Entfernung.
Eine stark patinierte Klinge ist aus dem typisch gebänderten Hornstein des Kehlheimer Raumes hergestellt. Dieses Stück ist ein Beleg dafür, dass die Menschengruppe, die in der frühen Mittelsteinzeit ihr Lager auf dem Höning aufschlug, ihren Lagerplatz im Kehlheimer Raum hatte, bevor sie in das Isental kamen.

(1) Mikrolith
(2) Kratzer
(3) Klinge aus gebändertem Hornstein des Kehlheimer Raumes (patiniert)
(4) Klingen

Text und Abbildung: Dr. Thomas Richter

Posted in Allgemein | Kommentare deaktiviert für Mesolithische Fundstelle auf dem Höning

Rückschau auf die Festwoche in Zeilhofen

Nach Abschluss der Feierlichkeiten in Zeilhofen aus Anlass von 300 Jahren Klostergründung, 350 Jahren Antoniuskirche und 550 Jahren Benefizium, kann eine sehr positive Bilanz gezogen werden:

Eröffnet wurden die Feierlichkeiten durch einen feierlichen Gottesdienst in der Antoniuskirche mit anschließendem historischen Vortrag von Franz Streibl. Leider konnten am Antoniustag der Festgottesdienst im Freien und die Prozession durch den Ort wegen der unsicheren Witterung nicht stattfinden.
Die Ausstellung in Zeilhofens früherer Gaststätte Mairot zog viele Besucher an. Diese kamen aus
Zeilhofen aber auch aus dem ganzen Landkreis Erding und darüber hinaus. Die umfangreiche Ausstellung, die vom Historischen Kreis Dorfen und den Zeilhofenern unter Führung von Stefan Weber gestaltet wurde, erinnerte ausführlich an die bewegte Geschichte Zeilhofens und stellte alle Anwesen des Ortes in alten und neuen Fotos vor. Auch interessante Einblicke in das Leben auf dem Dorf in früheren Zeiten waren zu sehen. Erfreulich ist, dass die Festlichkeit von Erich Förster mit seiner Kamera meisterhaft dokumentiert wurden und so auch für künftige Zeiten erhalten bleibt.
Basierend auf den vielen Texten und Bildern der Ausstellung wurde durch Wolfgang Lanzinger eine
umfangreiche und reich bebilderte Festschrift erstellt. Die Schrift gibt Einblick in die große Geschichte Zeilhofens in früheren Zeiten und stellt ausführlich alle Anwesen des Ortes vor. Entsprechend wurde dieses Werk auch schon von vielen Besuchern der Ausstellung erworben. Restexemplare der Festschrift sind noch in den Pfarrämtern Oberdorfen und Dorfen zu erwerben.
Auch im Heimatmuseum Dorfen kann die Festschrift gekauft werden. Dort wird noch bis auf weiteres die Zeilhofen-Ausstellung gezeigt. Das Museum ist an allen Marktsonntagen in Dorfen (nächste Termine 31. Juli und 28. August) von 14.00 bis 16.00 Uhr und auf Anfrage geöffnet.
Der Schülerchor Oberdorfen unter Lydia Ulrich-Riedl nahm die Feierlichkeiten zum Anlass, um in der Antoniuskirche von Zeilhofen das Singspiel „Bruder Fernando“ aufzuführen. Das Stück befasste sich mit dem Leben des hl. Antonius. Das Publikum fand viel Freude am engagierten Spiel und der großen Musikalität der jungen Darsteller.

 

7 6 5 4 3 2 1

Posted in Allgemein | Kommentare deaktiviert für Rückschau auf die Festwoche in Zeilhofen

Festprogramm Zeilhofen

Programm Zeilhofen Programm Zeilhofen2

Posted in Allgemein | Kommentare deaktiviert für Festprogramm Zeilhofen

Der Isengau

Plakat Isengau

Am Sonntag, dem 28.Febr. 2016 wird im kath. Pfarrsaal Dorfen der Dokumentarfilm

Der Isengau“

gezeigt.

Über eine kurze Einführung von Adolf Kunzmann über die Entstehung des Filmes wird auch der Unterschied zwischen dem historischen und dem landschaftlichen Isengau erläutert.

In bildhaften Darstellungen und fundierten Beschreibungen schildert der Film in erster Linie die reiche Geschichte, die vor allem durch Kirchen, aber auch Burgen, Schlösser und Klöster in einer vom Glauben geprägten Kulturlandschaft eingebettet ist.

Ebenso werden weitere interessante Lebensbereiche entlang der Isen und Goldach dargestellt und teilweise durch Flugaufnahmen ergänzt.

Beginn der Vorführung ist um 14 Uhr, der Eintritt beträgt 7 €.

Posted in Allgemein | Kommentare deaktiviert für Der Isengau

Nachruf auf Alois Häusler

Der Historische Kreis Dorfen trauert um sein Gründungsmitglied Alois Häusler, der im Alter von nur 71 Jahren am Nachmittag des 29. September 2015 einem langjährigen Leiden erlegen ist. Das ehemalige Vorstandsmitglied der Raiffeisen-Volksbank Dorfen gehörte auch als Kassenrevisor der Gründungsvorstandschaft an. Wann immer es seine Zeit erlaubte, nahm er am Vereinsleben des Historischen Kreises bis zuletzt gerne Anteil. Noch im April besichtigte er die Dorfener Ausstellung zum Dritten Reich.
Die Heimatgeschichte hatte es dem aus Obergebensbach stammenden Bankkaufmann, der sich vor über 40 Jahren zusammen mit seiner Frau Maria ein Eigenheim in Schwindegg geschaffen hatte, schon lange angetan. Im Ruhestand übernahm er das schöne, aber arbeitsreiche Ehrenamt des Schwindegger Heimatpflegers und Gemeindearchivars und übte es mit großer Leidenschaft aus. So konzipierte und organisierte er mehrere Ausstellungen und gab auch ein Buch mit alten Schwindegger Ansichten heraus. Außerdem vertrat er seine Gemeinde im Kultur-Arbeitskreis des Ostbündnisses und stellte für dessen Website einige alte Pilgerwege dar. Schon während seines aktiven Berufslebens hatte sich der Vater dreier Kinder auf vielfältige Weise ehrenamtlich engagiert, so als Gemeinderat und als Pfarrgemeinderat, wobei er 12 Jahre lang den Vorsitz in diesem Gremium innehatte. Außerdem gab er 1985 den Anstoß zur Gründung der Musikkapelle Schwindegg, der er dann 23 Jahre lang als 1. Vorsitzender vorstand. Und er lernte auch noch mit 40 Jahren, die Posaune zu spielen, und verstärkte so als aktiver Musiker ein Vierteljahrhundert „seine“ Kapelle. Dementsprechend groß war die Betroffenheit über Alois Häuslers Tod in Schwindegg und Umgebung, und die geräumige Pfarrkirche konnte beim Seelengottesdienst die zahlreichen Trauergäste nicht fassen.
Der Historische Kreis dankt Alois Häusler für seine Unterstützung in all den Jahren und wird ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

Alois Häusler

Alois Häusler

Posted in Allgemein | Kommentare deaktiviert für Nachruf auf Alois Häusler

Ein Leben für Familie, Musik und Heimatforschung

Eibach – Am vergangenen Samstag dirigierte er noch hingebungsvoll in der Staffinger Filialkirche seinen Algasinger Kirchenchor. Tags darauf, am Sonntag, legte Karl Engelmann selbst den Taktstock für immer aus der Hand.

Die Nachricht vom plötzlichen Tod des beliebten und weithin bekannten früheren Oberlehrers und langjährigen stellvertretenden Leiters der Schule Grüntegernbach-Eibach, erschüttert nicht nur die Bewohner der Eibacher Altgemeinde sondern viele Freunde und Bekannte im weiten Umkreis. Sein Tod im Alter von 76 Jahren überrascht um so mehr, als der passionierte Radfahrer bis zuletzt durchschnittlich mehrere tausend Kilometer im Jahr mit dem Fahrrad unterwegs war.

Karl Engelmann, erblickte am 29.01.1939 in Cep (Kreis Tepel) im Egerland das Licht der Welt. 1948 kam er als Heimatvertriebener mit seiner Familie zunächst in den Landkreis Mühldorf. Nach dem Besuch der Volks- und weiterbildenden Schule absolvierte er das Studium zum Lehramt. Seine ersten beruflichen Aufgaben fand der Junglehrer an Landschulen im Inn- und Chiemgau, ehe er 1965 an die Schule Grüntegernbach-Eibach berufen wurde. Dort wirkte er viele Jahre bis zu seiner Pensionierung 1999 als stellvertretender Schulleiter.

Als echter Böhmerwälder, respektive Egerländer, zu dem er sich Zeit seines Lebens bekannte, war dem Pädagogen das Musizieren von früher Jugend an auf den Leib geschrieben. Vielen Generationen, vor allem Kindern und Schülern, ebnete der Verstorbene den Weg hin zur Musik. Er hob die Schwindegger Blaskapelle als Dirigent mit aus der Taufe und war maßgebend zusammen mit dem Kollegen Erwin Mulz bei der Gründung der Eibacher Blaskapelle beteiligt. Schließlich übernahm Engelmann auch die Leitung des Algasinger Kirchenchores, baute diesen zum erfolgreichen gemischten Chor um und wirkte bis zuletzt als einsatzfreudiger Dirigent. Große Verdienste erwarb sich der Herzblut-Musiker um die Algasinger Rythmusgruppe die er seit 20 Jahren leitete und mit der er Behinderte einfühlsam mit Orff-Instrumenten an die Musik heranführte.

Im August 1968 ehelichte Engelmann seine Frau Anni, eine geborene Haberstetter aus Grün. Der glücklichen Ehe entstammten eine Tochter und ein Sohn. Neben seiner über alles geliebten Familie, Gattin Anni, Sohn Martin, Tochter Doris und Enkelsohn Dominik samt Schwiegersohn Jürgen, widmete er sich auch und vor allem nach seiner Pensionierung mit Hingabe der Musik.

Mit seinen profunden archäologischen Kenntnissen war der Pensionist schließlich geradezu prädistioniert zum Vorsitzen, als 1998 der Historische Kreis Dorfen gegründet wurde. 15 Jahre hindurch stand er den Heimatforschern erfolgreich vor. In seine Amtszeit fiel unter andem die Anschaffung der ausgemusterten Rangierlok am Isen-Vilstal-Rad- und Wanderweg, ebenso die Errichtung des Dorfener Heimatmuseums. Der Verein ernannte ihn für seine großen Verdienste nach seinem Ausscheiden aus dem Amt 2013 zum Ehrenvorsitzenden.

Engelmann vermittelte in all den Jahren seines erfolgreichen Wirkens viel Wissenswertes aus der heimatlichen Historie, speziell der Früh- und Vorgeschichte. Mehrere ausgewiesene Flur- und Bodendenkmäler wie etwa die Siedlung am Höning bei Kloster Moosen hat Engelmann entdeckt und Beweise für deren Anerkennung erbracht. Obgleich es ihm von seinem ruhigen Naturell fern lag, sich in den Vordergrund zu drängen, brachte er sich stets mit Rat und Tat sowie vielseitigem Wissen immer wieder in die kulturelle Szene in Eibach und der Stadt Dorfen ein.

2013 ehrte ihn die Isenstadt für sein vielseitiges Engagement mit dem Kulturpreis. In all den Jahren führte der heimat- und naturverbunde Mitbürger zahlreiche Gleichgesinnte bei Bahnausflügen, Rad- und Wandertouren zu geschichtsträchtigen Orten sowie bekannten Kloster- und Kirchendomizilen. Mitte Juli war wieder eine Bahnfahrt nach Rott am Inn mit Besichtigung der Klosterkirche geplant.

Jetzt führt ihn seine letzte Reise am Donnerstag zum Friedhof der Filialkirche in Staffing. Dort findet für den gläubigen Verstorbenen um 14 Uhr die Seelenmesse mit anschließender Beerdigung statt.

Georg Brennauer, Münchner Merkur

Posted in Allgemein | Kommentare deaktiviert für Ein Leben für Familie, Musik und Heimatforschung